BrauereiTour.

  • In sechs Sekunden ist ein Bier perfekt gezapft. Für die Herstellung von Heidelberger braucht man schon etwas länger. Wollten Sie schon immer mal wissen, wie der Brauprozess bei uns abläuft? Wir erzählen Ihnen, was in einer der modernsten Brauereien Europas vor sich geht. Warum unsere Braumeister viel Zeit, Erfahrung und vor allem ein Händchen für die richtige Temperatur brauchen. Schätzen Sie schon mal, wie viele Gläser Bier man trinken müsste, um einen unserer Kessel im Sudhaus zu leeren. Oder warum es bei uns bei Anruf Genuss gibt. Qualität hat dabei immer höchste Priorität. Schließlich sind wir unserer Tradition verpflichtet und dem köstlichen Geschmack unseres Bieres.

  • Vor 4000 Jahren haben die alten Sumerer zum Bierbrauen noch Brot verwendet. Wir verwenden dafür lediglich vier Zutaten: Hopfen, Malz, Hefe und Wasser. Keine Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker oder Ähnliches … Bei uns ist Bier also eine wirklich reine Angelegenheit – und das seit 1516. Da wurde nämlich per Gesetz festgeschrieben, was in ein Bier hinein darf. Den Heidelbergern reichte das aber noch lange nicht. Darum wurde für das Heidelberger Bier die Verordnung noch extrem verschärft. Bis heute wird unser Heidelberger 1603 Premium Pilsener nach den Vorgaben der "Heidelberger Bierordnung" hergestellt. Warum sich auch mit gut zufrieden geben, wenn’s noch besser geht.

  • In unserem Sudhaus wird erst mal Malz geschrotet. Dieses wird aus Gerste gewonnen und wird von Mälzern aus der Region angeliefert. Vom Malz hängt ganz stark ab, wie das Bier hinterher schmeckt – es bestimmt Farbe, Geschmack und somit die Persönlichkeit unseres Bieres. Übrigens muss man sich das Schroten nicht so vorstellen, dass die Körner durch eine riesige Presse zu Brei gequetscht werden. Es ist für den weiteren Brauprozess wichtig, dass die Spelze – das Hüllblatt der Gerste – erhalten bleibt. Also wird das Ganze eher grob in Stückchen zerhackt. Unsere hauseigene Schroterei kann pro Stunde ganze 1.400 kg Malz für die weitere Verarbeitung aufbereiten.

  • Jetzt muss das Malz ganz schnell schwimmen lernen, denn in unseren Kesseln kommt Wasser dazu. Übrigens: In einen Kessel passen ganze 16.400 Halbliter-Gläser Bier hinein! Und denen wird es jetzt warm. Denn die Mischung wird erst auf über 50 Grad und dann bis 78 Grad erhitzt. Durch die Enzyme in den zerhackten Malzkörner entsteht Malzzucker. Stunden später kommt Hefe dazu. Und die sorgt dafür, dass der Malzzucker teilweise in Alkohol verwandelt wird. Bei dem gesamten Prozess sind das Fachwissen und die Erfahrung unseres Braumeisters ganz besonders wichtig, denn er sorgt mit der richtigen Temperaturwahl für die Feinabstimmung bei Aroma, Farbe und Süße der Maische.

  • Nach einigen Stunden kommt die Trennung. Beim Bier werden im Läuterbottich der Spelz (der flüssige Bestandteil der Maische) und der Treber (die festen Bestandteile) getrennt. Als nächstes wird dem Treber der Restzucker entnommen – der landet wieder im Spelz. Für den wird es jetzt heiß. Bei 80 Grad verschwinden unedle Aromastoffe in die Luft. Und damit unser Bier seine feine Bitternote bekommt, wird auch noch Hopfen mitgekocht. Schließlich werden einige Trübstoffe entfernt und fertig ist ein recht klares Gemisch. Während des kompletten Produktionsprozesses spielen Hightech und eine genaue Überwachung eine große Rolle und garantieren unsere optimale und immer gleichbleibende Qualität.

  • Jetzt heißt es, sich wirklich warm anziehen, denn das heiße Gebräu wird in den Lagerräumen unserer Brauerei auf 9 Grad runtergekühlt. Die Hefe leistet hier ganze Arbeit und sorgt dafür, dass der Malzzucker sich unter genauer Kontrolle unseres Braumeisters in Alkohol und Kohlensäure verwandelt. Die Gärung dauert ein paar Tage – genau wie dann folgende Reifung. „Schneller ginge es bei höheren Temperaturen. Dabei entstehen aber unerwünschte Nebenprodukte, die die Qualität des Bieres beeinflussen“, sagt Lutz Wirsching, unser Technikleiter. „Daher verzichten wir darauf und lassen unserem Bier genug Zeit zum Gären und Reifen. Für einen unverwechselbaren Geschmack.“

  • Abwarten ist zunächst die wichtigste Devise für unsere Braumeister, denn das in Tanks gelagerte Bier braucht einfach noch ein bisschen Zeit für sich, um sich zu setzen und zu stabilisieren. Während dieser Zeit wird immer wieder probiert und die Qualität des Bieres geprüft. Ist das Bier dann soweit, fehlt zum perfekten Heidelberger Biergenuss nur noch das perfekte Aussehen. Zu diesem kommt es ganz einfach: Mit einer Filterung werden jetzt die letzen Hefebestandteile und Trübstoffe herausgefischt. Übrig bleibt unser einzigartiges gold-gelbes Heidelberger Bier.

  • Gemischt, gegärt, gereift … – nun ist es endlich soweit. Vier bis sechs Wochen nach dem Anliefern des Malzes geht es für Heidelberger ab zum Abfüllen. Liter für Liter wird unser köstliches gold-gelbes Bier jetzt in spezielle Fässer gepumpt. Oder in die umweltfreundlichen Mehrweg-Flaschen aus Glas. Das alles unter Kohlensäure-Gegendruck – so schäumt es nicht und die wertvolle Kohlensäure bleibt im Bier, die zur Frische von Heidelberger beiträgt.

  • Bis zu 10 Sorten Heidelberger befinden sich ständig im Vollgutlager unserer Brauerei – vom 1603 Premium Pilsener über das erfrischende Radler bis zum saisonalen Weihnachtsbier. Es braucht also ziemlich viel Platz, um für all unsere Kunden ihr persönliches Heidelberger Lieblingsbier vorrätig zu haben. Das zuerst gebraute Bier verlässt unser Lager übrigens auch zuerst. Und bis unser ganzer Bestand einmal komplett umgeschlagen ist dauert es nie lange. So sorgen wir mit perfekt organisierter Logistik für stets optimale Frische.

  • Ein strahlendes Lächeln wartet am anderen Ende der Leitung, wenn unsere Kunden Ihre Bestellung bei Julia Laier abgeben. Sie sorgt dafür, dass der Nachschub an Heidelberger immer rechtzeitig eintrifft. Dass ihr der Job in Telefonvorverkauf und Logistik bei uns viel Freude macht, das hört man ja. Schade nur, dass man dabei nicht auch ihr Lächeln übers Telefon sehen kann.

  • Wohin Sie möchten – wir bieten unseren Kunden einen prompten Lieferservice. Aber natürlich kann man sein Bier auch selbst direkt bei uns in der Brauerei abholen. Kommen Sie doch einfach bei uns im Barverkauf vorbei. Oder machen Sie bei der Gelegenheit eine Brauereiführung mit – unser Braumeister verrät Ihnen gerne noch das eine oder andere Braugeheimnis auf der spannenden, einstündigen Tour durch eine der modernsten Braustätten Europas. Anschließend erleben Sie mit Essen und Verkostung in unserer Darre echten Heidelberger Genuss. Bei Interesse an einer Brauereiführung kontaktieren Sie einfach Frau Katharina Mack.

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Bier Lexikon

Wie zapft man jetzt richtig? Was passiert in der Darre? Wer oder was ist eigentlich Kältetrub? Und was sagt Aristoteles dazu? Werden Sie zum Heidelberger Bier-Experten. … mehr

Biershop Partner

Für alle Bierliebhaber die gerne unser Heidelberger Bier genießen möchten aber leider nicht aus unserer Region kommen. Link zum Shop im jeweiligen Logo.

 

Heidelberger Brauerei GmbH | Kurpfalzring 112 | 69123 Heidelberg | E-Mail: info@heidelberger-brauerei.de


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