Philosophenwege

Gaudeamus igitur, …

… so heißt es in einem alten Studentenlied. Mitten im Herzen der Heidelberger Altstadt liegt der Universitätsplatz, im Mittelalter Anfang oder Ende der Stadt – je nachdem, von welcher Seite aus man es betrachtete.

Stop 1: Uniplatz

Der Uniplatz ist nicht der Campus, für den er oft gehalten wird. Mit Fug und Recht ließe sich behaupten, die ganze Altstadt sei ein Campus! Studentenkneipen allenthalben, desgleichen durstige Studenten – und das seit Gründung der Universität im Jahre 1386 … Zwei herausragende Universitätsgebäude begrenzen den Platz: im Norden die barocke Alte Universität, die zwischen den Jahren 1712 und 1735 erbaut wurde, und im Süden die Neue Universität, entstanden zwischen 1930 und 1934. Nehmen Sie sich die Zeit für einen Besuch der Alten Uni mit der historischen Aula, dem Unimuseum und dem Karzer auf der Rückseite des Gebäudes in der Augustinergasse – falls Sie diesen nicht schon vorher auf den Spuren der Studenten der letzten Jahrhunderte besichtigt haben.

Stop 2: „Zum Güldenen Schaf“

Wer viel unterwegs ist, bekommt Durst! Den löschen Sie am besten im „Güldenen Schaf“, dem Stammhaus der Heidelberger Brauerei in der Hauptstraße 115. Dieses ist ganz leicht zu finden: einfach der Fußgängerzone gen Westen folgen, schon nach wenigen Metern sticht die einladende barocke Fassade rechterhand ins Auge. Liebevoll historisch gestaltete Räume und ein lauschiger Biergarten laden nicht nur zum Genuss eines unserer Heidelberger Biere ein, sondern auch zu typisch regionaler Kurpfälzer Küche. Der Heidelbergbesucher und der Mensch an sich will gestärkt die Wanderung fortsetzen!

Stop 3: Irish Pub „The Dubliner“

Wenn Sie das „Güldene Schaf“ verlassen und die Hauptstraße 140 Meter Richtung Westen weitergehen, erwartet Sie wieder eine einladende Fassade, hinter welcher sich der Irish Pub „The Dubliner“ verbirgt. Dessen Inneneinrichtung stammt in der Tat aus einem irischen Pub, zudem kann er mit einem hübschen Biergarten und einer Terrasse mit Blick auf die belebte Hauptstraße aufwarten. Und auch hier gibt es eine perfekte Auswahl unserer Heidelberger Biere!

Stop 4: Anatomiegarten

Nun stellt sich die Frage: Bleiben oder weiterwandern? Heidelberg hat viel zu bieten und zu „gugge“. Brechen Sie also auf und setzen Sie Ihren Weg durch die Hauptstraße fort, Sie können ja später wiederkommen. Genau 750 Meter sind es bis zum Bismarckplatz, dem Heidelberger Verkehrsknotenpunkt, entlang der Einkaufsmeile und vorbei an unzähligen historischen Gebäuden. Nicht gekennzeichnet ist das Haus mit der Nummer 59, hier lebte Joseph von Eichendorff während seines Jurastudiums von 1807 bis 1808. Vorbei geht es am Anatomiegarten, kurz danach auch an der Bronzestatue des Physikers Robert Bunsen auf der rechten Seite. Verehrt von den Heidelbergern bis nach seinem Tod im Jahre 1899, ist die Statue zwar einige Male umgezogen, wurde jedoch im Gegensatz zu den Statuen vieler anderer bekannter Persönlichkeiten in keinem der beiden Weltkriege eingeschmolzen.

Stop 5&6: Aufgang Philosophenweg

Wenn Sie den Bismarckplatz erreicht haben, halten Sie sich rechts, folgen der Sofienstraße, überqueren den Neckar und bereiten sich seelisch und geistig auf den steilen Aufstieg über den Philosophenweg vor. Tja, und da geht es dann zu abendlicher Stunde gemütlich weiter …

Es lohnt sich – heißt es doch, der Philosophenweg sei der schönste Naturbalkon Deutschlands mit atemberaubendem Blick auf Stadt und Schloss. Folgen Sie am Ende der Brücke einfach der Beschilderung.

Stop 7: Philosophengärtchen

Oben angekommen, gibt es für Erfrischungen in den Sommermonaten einen kleinen Kiosk.

Stop 8: Schlangenweg

Der weitere Weg verläuft nun bis zum Schlangenweg, der seinem Namen alle Ehre macht und Sie wieder bis zur Alten Brücke hinunter in die Stadt führt.

Die Route zum Selbstlaufen

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